2009-12-24

Wenn der Blog auf Reisen geht

Von MG @ 10:15 [ Corporate Responsibility Swisscom ]
Wir zügeln den Blog auf swisscomnature.ch/apps/wordpress. Neue Beiträge des CR-Teams werden ab sofort unter der neuen URL veröffentlicht.

Wir freuen uns, wenn viele Leser den Umzug ebenfalls mitmachen. Auf jeden Fall möchten wir uns an dieser Stelle für die bisherige Treue bedanken.


Michael

2009-02-02

Not in my backyard – dafür im Schrebergarten.

Von MG @ 16:25 [ Umweltthemen allgemein ]
Letztes Jahr konnte Swisscom die zurzeit strahlungsärmsten Schnurlostelefone auf dem Schweizer- Markt lancieren. Mittlerweile machen diese Modelle einen hohen Anteil an den verkauften Geräten aus und zeigen, dass Strahlung auch bei Endgeräten ein Thema ist.

Noch stärkere Emotionen wecken die 4349 Antennenstandorte, die Swisscom betreibt. Zwar benutzen mittlerweile beinahe 100% der Bevölkerung ein Handy, jedoch ist es den Anwohnern jeweils lieber, wenn die Antenne möglichst weit weg platziert wird. Aus technischen Gründen müsste die Antenne jedoch gerade möglichst nahe sein; denn dann müsste sie weniger stark senden.

Dieses Verhalten findet man jedoch auch bei anderen Anlagen, die unerwünschte Auswirkungen auf die nähere Umgebung, jedoch Nutzen für die ganze Bevölkerung haben. Beispiele sind Deponien, Abwasserreinigungsanlagen oder auch Discos; und bekannt ist es unter dem not-in-my-backyard-Syndrom.

Und genau diesen Schrebergarten nahmen die Macher der Hochschule Augsburg zum Ausgangspunkt, um die Klimastory zu erzählen und lösen damit Betroffenheit aus. In vier Minuten zeigen sie temporeich und präzise die Zusammenhänge in der Klima-Wirkungskette auf.




Viel Spass

Michael

2009-01-27

Solar Impulse: Mit der Sonne dem Sonnenaufgang entgegen.

Von MG @ 13:38 [ Umweltthemen allgemein ]
In der Energiediskussion sind die Stellungen bezogen: Die einen sehen in der Energieeffizienz die Lösung, die anderen im Ausbau der Energieproduktion aus endlichen Rohstoffen wie Gas, Kohle oder Uran. Jede Seite hat die Zahlen auf ihrer Seite. Eine Einigung scheint nicht in Sichtweite zu sein.

Einen möglichen Weg aus dieser Stillstand-Situation heraus zeigt Bertrand Piccard mit dem Projekt Solar Impulse auf. Er ist überzeugt, dass die Menschheit vor einem Paradigmawandel im Energiebereich steht und sich entscheiden muss, in welche Richtung sie sich entwickeln will. Denn Zeiten der Unsicherheit sind gleichzeitig auch Zeiten der Visionen.

So weit so gut, aber um was geht’s beim Solar Impulse genau? Bertrand Piccard will mit dem Solarflugzeug um die Erde fliegen, ohne einen Tropfen Treibstoff und nur mit der Kraft der Sonne. Tagsüber muss das Flugzeug genügend Höhe gewinnen und Energie tanken, um die Nacht zu überstehen. Und am Ende jeder Nacht wird sich dieselbe Frage stellen: Wie viel Energie ist noch in den Batterien gespeichert und wie viel Nacht hat das Solarflugzeug noch vor sich?



Natürlich, dieses Projekt alleine löst die Energiefrage nicht. Aber die Menschheit hat heute Energie-Visionen nötiger denn je – diejenige von Solar Impulse begeistert mich.


Michael

2008-12-23

Samsung E200 eco - ein Schritt in die richtige Richtung

Von MG @ 15:32 [ Umwelt Swisscom ]


Die genauen technischen Details sind hier zu finden.


Michael

2008-12-19

Solartaxi: Geschafft. Nach 18 Monaten zurück am Start

Von MG @ 11:58 [ Umwelt Swisscom ]
Solartaxi

Nach 18 Monaten und 53'451 Kilometer ist das Solartaxi heil in Root (LU) angekommen: Punkt 12 Uhr wie geplant. Die letzten paar Kilometer waren im Schneetreiben besonders hart, da das Solartaxi keine Heizung besitzt. Und der Schnee verwandelte die Zieleinfahrt zur Schlitterpartie.

Mit der mobil produzierten Solarenergie schaffte es Louis Palmer mit seinem Solartaxi bis nach Australien. Die Solaranlage auf dem Swisscom-Gebäude in Köniz lieferte die Energie für den Weg zurück.

Seine Reise führte ihn durch mehr als 50 Länder und er legte pro Tag ca. 100 km zurück. Pannen gab es fast keine. Und wenn doch, so war immer einer der 200 Helfenden zur Stelle. Louis weiss dies denn auch sehr zu schätzen, denn deren Unterstützung ermöglichte diese Weltreise erst.

Auf seiner Reise hat er viele Menschen darunter auch Berühmtheiten kennengelernt. Die interessanteste sei diejenige mit dem UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon gewesen, sagte Palmer. Er durfte ihn in New York bei seiner Residenz abholen und mit dem Solartaxi - in Begleitung einer Polizei-Eskorte - zur Arbeit fahren.

Das Solartaxi ist Louis Palmers jüngstes Projekt. Vorher radelte der ausgebildete Volksschullehrer bereits mit dem Fahrrad durch Afrika, flog mit einem Ultraleichtflugzeug durch die USA oder fuhrt mit dem Auto durch Asien. Auch wenn der 37-Järige froh ist wieder zu hause zu sein, wird es bestimmt nicht lange dauern bis er ein neues Projekt ins Rollen bringt.


Stephanie Brughelli

2008-12-17

Einmal rund um die Welt, bitte!

Von MG @ 08:30 [ Umweltthemen allgemein ]
Louis Palmer ist vor mehr als einem Jahr aufgebrochen, um mit dem Solartaxi die Welt zu umrunden. Er wollte ein Zeichen für die Solarenergie setzen und den Leuten, denen er begegnete, Mut machen. Mut, um dem Klimawandel entschlossen entgegenzutreten.

Regelmässig hat er in seinem Blog und witzigen Youtube-Beiträgen die Ferne in die Nähe rücken lassen. Am 18. Dezember ist er selber wieder nahe, sogar sehr nahe. Er trifft um 12.00 im Technopark ein.

Und wer Lust hat, selber mal im Taxi mitzufahren, weiss jetzt, wo er am 18.12. um 12 Uhr anzutreffen ist.

Ich bin’s jedenfalls.


Michael

2008-12-14

30 Tage für die Umwelt

Von MG @ 08:30 [ Umwelt Swisscom ]
Seit rund einem Monat bin ich jetzt beim Umweltmanagement Team. Für Swisscom arbeite ich jedoch schon seit rund vier Jahren. Doch dass wir uns so für die Umwelt einsetzen, dass war mir nicht bewusst. Von der Seite www.swisscom.com/umwelt hatte ich zuvor noch gar nicht gehört. Ob es einfach an mir vorbei gegangen ist oder zu wenig publiziert worden ist, kann ich nicht sagen. Ich interessiere mich schon für unsere Umwelt, will etwas tun und will dass sich etwas tut.

Was mich am meisten fasziniert ist diese neue, wachsende Gruppe der LOHAS. Es bedeutet Lifestyle of Health and Sustainability – Gesundheit und Nachhaltigkeit. Hört sich doch gut an, oder? Ich habe schon oft gehört „Oh diese Grünen“ und „Ökoanhänger“ und so weiter, alles eher negativ. Doch die LOHAS stehen in einem positiven Licht da, sie wollen Nachhaltigkeit für die Umwelt und trotzdem nicht auf Komfort und Design verzichten. Kein schlechter Aspekt, auch nicht für die Wirtschaft. Bio-Produkte sind top, „Geiz ist geil“- Mentalität wird abgelehnt. Solarstrom und papierlose Rechnungen, alles super. Zuvor hatte ich keine Ahnung, und mein Umfeld auch nicht. Auch im Internet sind sie sehr präsent. Es gibt sehr viele Informative Seiten von LOHAS für LOHAS und über LOHAS.

Bis jetzt hat sich für mich schon einiges geändert. Ich bin in dieser kurzen Zeit viel sensibler gegenüber der Umwelt geworden. Zuhause lösche ich überflüssiges Licht sofort, wenn mein Bruder die Zähne putzt, drehe ich den laufenden Wasserhahn ab. Und auch sonst wenn irgendetwas über die Umwelt steht, sticht es mir sofort ins Auge, was es früher nicht so intensiv tat.

Das Einzige was ich schade finde ist, dass es noch viele Menschen gibt, die zu wenig über die Umwelt informiert sind. Und nicht wissen, dass man mit kleinen Veränderungen Grosses bewirken kann.


Stephanie Brughelli
Mediamatik-Lernende, 4. Lehrjahr

2008-12-08

Adventskalender – Noch 17 mal online und nachhaltig

Von MG @ 08:00 [ Umweltthemen allgemein ]
Xmas Kalender

In vielen Grossraumbüros hat’s wenig Platz, um grosse Kalender aufzustellen oder Wände, um sie aufzuhängen. Was liegt da näher, als mit einer digitalen Version etwas Vorweihnachtsfreude ins Büro zu bringen?

Wir wären nicht Umweltmanager, wenn nicht auch dieser online Adventskalender was mit Nachhaltigkeit zu tun hätte. Das Umweltkommunikationsbüro Gammarus schenkt uns nämlich jedes Jahr 24 Türchen mit inspirierenden Themen rund um die nachhaltige Entwicklung. Und dieses Jahr sogar mit Wettbewerben und der Möglichkeit, selber aktiv zu werden. Klar ist auch, dass viele der Inhalte per Podcast angeboten werden und die Besucher ihre Impressionen per Kurzvideo online stellen können.

Und wer durchhält, findet vielleicht auch das Türchen, hinter dem Swisscom mit ihren Partnern ein Nachhaltigkeitsprojekt vorstellt.


Michael

2008-12-01

Durch die grüne Brille geschaut

Von MG @ 09:55 [ Umwelt Swisscom ]
Auf die Frage, welche Bildsprache denn die Werbung im Umweltbereich verwendet, hätte ich bis vor kurzem nur gesagt „Naja, ein passendes halt.“

Was ja wohl auch stimmt – aber eben nicht ganz einfach zu realisieren ist. Denn, erstens sollte das Bild authentisch sein, zum Thema und Zeitgeist passen; und trotzdem ein wenig anders sein, um eben gerade das bisschen Mehr an Aufmerksamkeit vom Betrachter zu kriegen, um sich von der anderen Werbung abzuheben.

Getty Images hat dazu erst kürzlich einen umfassenden Report veröffentlicht. Und weil Werbung ja auch Spass machen darf, eine gelungene Umsetzung zum Schluss:




Michael

2008-11-09

Filme für die Erde – 3000 Mal Wissen schenken.

Von MG @ 07:55 [ Umwelt Swisscom ]
Logo

Im Gespräch mit Kai Pulfer, Initiator von Filme für die Erde.

Blog: Wie bist Du auf die Idee für Filme für die Erde gestossen?
Kai: Angefangen hat es, dass ich in Amerika im August 06 Al Gores Film "Eine unbequeme Wahrheit" im Kino angeschaut habe. Mir wurde auf einen Schlag bewusst, in welcher Situation wir als Zivilisation sind und dass die "Grenzen des Wachstums" , Klimawandel und unser Einfluss auf unsere eigene Lebensgrundlage das beherrschende Thema meiner Generation und der folgenden sein werden.

Blog: Um was geht es genau bei Filme für die Erde?
Kai: Mit Filme für die Erde bringen wir kostenlos wichtige Umweltfilme unter die Leute. Das Konzept besticht durch seine Einfachheit: Ein Sponsor kauft eine beliebige Anzahl DVD eines Umweltfilmes und wir organisieren damit einen Gratis-Kinoabend. Am Ende bekommen die Zuschauer den gesehenen Film geschenkt. Einzige Bedingung: ihn schnell weitergeben.

Blog: Was treibt Dich an, Deine ganze Freizeit und einen guten Anteil Deiner Arbeitszeit in diese Nachhaltigkeits-Initiative zu stecken?
Kai: Zum einen ist es das durchwegs tolle Feedback aufs DVD-Verteilen, dass wir Firmen fanden, die uns unterstützen und unsere Website stetig und intensiv besucht wird. Zum anderen ist es mir ein dringendes Anliegen, etwas gegen die Zerstörung unseres Lebensraums, das momentan epische Artensterben und den Klimawandel zu unternehmen. Ich kann da einfach nicht nur zusehen und warten, bis andere reagieren! Mich beschäftigt es sehr, für was ich mein kurzes Menschenleben einsetze und bin sehr glücklich mit Filme für die Erde momentan ein ganz kleines Stück beitragen zu können.

Blog: Auf Deiner Seite hast Du eine umfangreiche Playlist von Video-Clips zu Umweltthemen zusammen gestellt. Kannst Du einen besonders empfehlen?
Kai: Ja. Ganz besonders empfehlenswert finde ich die Beiträge von William McDonough und Michael Braungart über ihr "Cradle to Cradle"-Konzept. Cradle to Cradle bedeutet von der Wiege zur Wiege und steht für eine Art Kreislauf-Wirtschaft oder dafür, dass wir keinen Abfall und toxischen Stoffe mehr produzieren und keine Resourcen mehr verbrauchen.

Blog: Und wo findet Dein nächster Anlass statt?
Kai: Unser nächster Anlass findet am 30.11. im Casinotheater Winterthur statt, dort wo sonst Viktor Giacobbo spielt, laden wir zusammen mit dem Swisscom Umweltmanagement umsonst zum Film "The Oil Crash" ein und bei einem Bio-Apéro im Anschluss verteilen wir jedem/r BesucherIn eine DVD dieses Films, welche an Freunde weitergegeben werden kann. Das Besondere am 30.11.: Wir übergeben die 3000ste je so verteilte DVD.

Wer Interviews lieber online hört, kann das RadioTop-Interview streamen.



Michael

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