2008-01-16

Das Internet – ein Stromfresser?

Von invalid @ 15:07 [ Unsere Branche ]


In letzter Zeit ist viel vom Stromverbrauch des Internets die Rede. Das geht bis zum "Klimakiller Internet". So wird beispielsweise auf den hohen Stromverbrauch für Google-Anfragen hingewiesen:

Eine Suchanfrage = Eine Stunde Licht mit einer 11 Watt-Energiesparlampe.

Es ist sicher gut, dass man sich dieser Problematik bewusst ist. "Googeln" zum Zeitvertreib ist ein energieintensives Hobby. Aber googeln bedeutet auch eine enorme Einsparung von Papier und Zeit. Die Alternative wäre nämlich eine äusserst umfangreiche Bibliothek mit täglicher Erneuerung und Ergänzung des Bestandes. Allein Wikipedia ersetzt einem die gesamte Encyclopaedia Britannica und andere Nachschlagewerke und dies bei gleicher oder sogar besserer Qualität.

Google selbst ist an einer sicheren und umweltverträglichen Energieversorgung interessiert und fördert mit eigenen Anlagen – wie Swisscom – die Solarenergie. Deutliche Verbesserungen sind auch bei den Servern zu erwarten, die IT-Branche arbeitet intensiv an Energieeinsparungen.


Albert