Avoiding Greenwash

Quelle: www.groovygreen.com
Tue Gutes und sprich darüber – gilt auch für den Umweltbereich. Gerade heute ist die Zeit reif, auch über Umweltengagements der Firmen zu reden. Oder ist es bereits zu spät, um glaubwürdig zu sein? In der aktuellen Ausgabe von
mobile communications international ist auch Greenwashing ein Thema. Es wird geraten, die Umweltvorteile klar zu benennen und dann auch nur solche, die eine signifikante Verbesserung darstellen. Schlussendlich soll Bio drin sein, wenn Bio draufsteht – v.a. bei Elektronikprodukten ein hehres Unterfangen.
Die meisten Schnurlostelefone von Swisscom verfügen über den
strahlungsarmen Ecomode. Die neueren Modelle haben zudem ein stromsparendes Netzteil. Zwei wichtige Umweltaspekte wurden somit verbessert. Sind diese Modelle deshalb umweltfreundlich?
Um auf das Thema zurück zu kommen: Wenn eine Firma gerade jetzt die Umwelt als Verkaufsargument entdeckt, so ist zumindest kritisches Hinterfragen angezeigt. Aber gleichzeitig sollte jedes Unternehmen auch die Chance erhalten, ihr Engagement bekannt zu machen. Das gilt natürlich auch für Swisscom: Ich bin jedoch sicher, dass unser
zehnjähriges Engagement unsere Kunden überzeugt.
Michael
Die Aktion „bike to work“ hat bewegt!
Über 45’000 Personen legten während der
Aktion "bike to work" gemeinsam 6,94 Mio. Kilometer mit dem Velo zurück und sparten so 1,1 Mio. Franken an Treibstoffkosten ein.
Weder Kälte, regnerische Witterung noch sommerliche Hitze hinderten sie daran, im Juni
während durchschnittlich 14 Tagen jeweils 11 km auf dem Velo zurück zu legen. Das
sind pro Person und Monat immerhin 154 Kilometer Velofahrt. Die 45'581 Teilnehmenden
(Vorjahr 33'182) an der Aktion «bike to work» sorgten für eine aufgeweckte Stimmung in
den 873 partizipierenden Betrieben.
Mehr zu
bike to work bei Swisscom.
Michael
Mit ‘Green Products’ von Swisscom wirksam die Strahlung reduzieren
Seit Antennen für die Mobilkommunikation erstellt werden, müssen die Betreiber mit Einsprachen von Anwohnern rechnen. Vielfach kommt dabei das Gefühl zum Ausdruck, einer Hauptquelle für Mobilfunkstrahlung ausgeliefert zu sein.
In der NZZ am Sonntag vom 20. Juli wurden die
Quellen für elektromagnetische Strahlung mit Fokus Mobilfunk zusammen gestellt – mit einem für viele Lesende überraschenden Resultat. Fast 90% der Strahlung kommt aus Quellen, die der Nutzer selber beeinflussen kann; sei es durch den Kauf geeigneter Geräte oder durch deren optimierten Gebrauch.
Wie wird nun strahlungsarm mobil telefoniert? Indem Sie ein Modell mit einem tiefen SAR-Wert wählen und über das UMTS-Netz telefonieren (mehr lesen zu
strahlungsarm mobil telefonieren). Daneben gibt es konkrete Tipps mit denen die Immissionen im Gebrauch weiter reduziert werden können.
Und zu Hause? Wählen Sie ein Schnurlostelefon mit dem strahlungsarmen Ecomode. Im Herbst 08 kommen Modelle auf den Markt, die über einen weiterentwickelten Ecomode verfügen (
strahlungsarme Telefone bei Swisscom).
Bei der ganzen Diskussion zum Mobilfunk sollte jedoch nicht vergessen gehen, dass die meisten elektrischen Geräte im Haushalt elektromagnetische Wellen abgeben, die die Mobilfunk-Quellen bei weitem übersteigen können (
Quellen im Haushalt).

Quelle: www.computerbild.de
Michael
Good bye Memory-Effekt

Quelle: www.shannonburns.com
Während vieler Jahre waren in mobilen Geräten NiCd-Akkus im Einsatz, die den sogenannten
Memory-Effekt aufwiesen – eine höchst lästige Erscheinung. Sie hatte zur Folge, dass diese Akkus immer vollständige Entlade/Lade-Zyklen durchlaufen mussten, andernfalls büssten sie einen Teil ihrer Kapazität ein. So musste man zum Beispiel den Rasierapparat noch mit letzter Kraft an den Barthaaren rupfen lassen. Moderne NiCd-Akkus weisen diesen Effekt glücklicherweise nicht mehr auf.
Bei den heutigen mobilen Geräten wie Laptop, Handy und iPod, die sehr robust und v.a. leicht.sein müssen, kommt eine andere Akku-Technologie zum Einsatz: der
Li-Ion-Akku. Diese zeichnen sich durch eine sehr hohe Energiedichte aus.
Auch wenn der Memory-Effekt wegfällt, reagieren die Akkus trotzdem auf die Umgebungsbedingungen. Es gibt Tipps, wie die Lebensdauer verlängert werden kann - denn nichts ärgert mehr als ein Handy-Akku, der noch gerade für ein kurzes Telefon reicht. Mehr zu diesen Tipps auf folgender Seite:
www.akkuinfo.ch
Mehr Umwelt auf
www.swisscom.ch/umwelt
Albert
Handys für die dritte Welt?
Swisscom ist massgeblich am Projekt
Solidarcomm beteiligt. Eine rundum gute Sache könnte man meinen, profitieren doch gleich mehrere von diesem Projekt:
Die ausgedienten Handys werden in einem
Wiedereingliederungsprogramm aufgearbeitet,
Terre des hommes Schweiz erhält fünf Franken pro Gerät, die noch voll funktionstüchtigen Handys erhalten ein zweites Leben und sie können als Occasionsgeräte günstig erworben werden.
Trotzdem gibt’s für dieses Projekt auch Kritik. Grund: Die endgültige, umweltgerechte Entsorgung der Handys ist nicht sichergestellt. Dieser Einwand ist zwar berechtigt, aber nicht zu Ende gedacht. Stoppt man die Lieferung von gut erhaltenen Occasionsgeräten in die dritte Welt, dann darf man konsequenterweise auch keine Neugeräte verkaufen. Denn auch diese werden früher oder später zu Schrott. Nun wird aber von verschiedenen Seiten die digitale Vernetzung als Chance für die dritte Welt, z.B. Afrika, betrachtet. Also kann man diesen Ländern die Geräte nicht vorenthalten.
>
Computer, Handy und Co. in Afrika
>
Mit dem Handy aus der Armut
Falls die Länder aber die neuen technischen Errungenschaften nutzen wollen, müssen sie auch die Infrastruktur dazu schaffen (Abfallrücknahme, Recycling etc.). Gut, es kann wohl noch eine Weile dauern, sogar im Süden Italiens tut man sich ja noch schwer mit der Abfallentsorgung.
Albert