2008-09-29

Green ICT: Greene on going greener

Von MG @ 10:17 [ Unsere Branche ]



Green ICT ist mittlerweile weltweit ein Thema. Frau Greene, CEO von GetIT, spricht über die Herausforderungen und Chancen von ICT im Rahmen des Klimawandels. Dabei spricht sie u.a. über die Kühlung von Datenzentren, Green Services und Green Washing.



Michael

2008-09-22

Klimalüge statt Klimawandel?

Von MG @ 08:00 [ Umweltthemen allgemein ]
Earth@Night

Kürzlich erhielten wir von einem Leser unserer Umweltseiten eine Email mit dem Statement, dass die ganze Hysterie um den Klimawandel im Grunde genommen nichts anderes als Besitzstandwahrung von einigen Wissenschaftlern ist. Denn diese würden die Klimalüge dazu benutzen, um an Forschungsgelder zu kommen.

Eine kurze Internet-Recherche führte verschiedene Quellen mit kritischem Inhalt zu Tage: In der Ausgabe 19/08 der Weltwoche wurde beispielsweise über einen Artikel in der Zeitschrift Nature berichtet, der sogar eine Abkühlung des Klimas voraus sagt.

Trotzdem kommt die überwiegende Mehrheit der Studien zum Schluss, dass der durch Menschen verursachte Klimaeffekt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bewiesen ist und eine signifikante Wirkung hat (Interview mit Heinz Wanner; Münchener Rück: Wetterkatastrophen und Klimawandel). Hinzu kommt, dass einige Beiträge mit dem Etikett ‚Der Klimaschwindel’ wohl nicht sauber recherchiert worden sind.
Vorläufiges Fazit: 1:0, dass der Klimawandel echt ist.

Aber der Klimawandel kann auch durch die ökonomischen Brille betrachtet werden: Handeln wir jetzt und implementieren wir CO2-Reduktionsmassnahmen auf Basis der Voraussagen des IPCC, so kostet uns das 1% des BSP. Handeln wir nicht und warten wir auf die Folgen des Klimawandels, so kostet uns das im Endeffekt 5% des BSP (Stern-Bericht).

Und wenn wir uns getäuscht haben und der Klimawandel nicht eintritt? Dann profitieren wir immer noch vom First-Mover Advantage: Denn die fossilen Energievorräte gehen unweigerlich zu Ende und somit wird ein Systemwechsel von fossilen zu erneuerbaren Energiequellen eintreten; je früher sich ein Land also dafür fit macht, umso eher wird es als First-Mover vom Wechsel profitieren können. Als Beispiel hierfür die Schweizer Firma Meyer Burger.
Fazit: 2:0, dass es sinnvoll ist, sich bereits heute entschieden für Energieeffizienz und Reduktion der CO2-Emissionen einzusetzen.

Michael

P.S. für Diskussionen mit Klimaskeptikern: Die Gristmill-Seite hat auf jeden Einwand eine Antwort.

2008-09-15

Wie stark strahlt der hoteleigene WLAN?

Von MG @ 08:00 [ Umwelt Swisscom ]
Ruhe, Erholung und drahtlos ins Internet. Für viele gute Hotels gehört Wireless LAN (WLAN) mittlerweile zur Standard-Infrastruktur. Für die meisten Gäste ist das kein Problem. Einige möchten aber wissen, wie stark das WLAN strahlt. Oder korrekter gesagt: welche Immissionen die Anlagen bewirken. Die Sunstar-Gruppe lud die Spezialisten von Swisscom Innovations ein, in ihrem Haus auf der Lenzerheide nachzumessen.

Das Wichtigste gleich vorweg: Der WLAN im Sunstar-Hotel auf der Lenzerheide schöpft im Maximum die geltenden Immissionsgrenzwerte zu lediglich 1.3% aus. Und dies obwohl in unmittelbarer Nachbarschaft zu den WLAN-Sendestationen (genannt Access Points), also in besonders exponierten Räumen gemessen wurde.

Die Experten des akkreditierten Testlabors Umwelt und Elektromagnetische Verträglichkeit von Swisscom Innovations wollten jedoch auch eruieren, welche Feldstärken von anderen Geräten und Funktechnologien in einem modernen und komfortablen Hotel erzeugt werden. Sie untersuchten daher das breite Spektrum von 5 Hertz bis 3 Gigahertz. Darunter fallen Anwendungen von der Glühbirne, Radio und TV bis hin zum Mobilfunk und WLAN.

Im Bereich der hohen Frequenzen zeigten die Messungen in einem Gästezimmer, in dessen grösstmöglicher Nähe ein Access Point montiert ist, folgende Feldstärken (Volt pro Meter):

Hotelpost

Interessant sind aber auch die Messergebnisse aus den Bereichen tiefer Frequenz; also der magnetischen Felder von Haushaltgeräten und Netzstrom. Hier wurde ein Maximum registriert, bei dem der geltende Immissionsgrenzwert zu 15.6% ausgeschöpft wurde.

Es zeigte sich also, dass es nicht vorab die modernen Funktechnologien sind, deren Immissionen die geltenden Grenzwerte am meisten ausschöpfen, sondern diejenigen von Anwendungen mit denen wir bereits seit Jahrzehnten leben.


Jürg

2008-09-10

Licht an - Projekt von Lernenden spart 1.5 GWh

Von MG @ 07:30 [ Umwelt Swisscom ]
LED-Bild
Quelle: Pascal Reichmuth

Im letzten Oktober führten Lernende in Zürich einen Pilotversuch mit Swisscom-Logos durch.

Wenige Tage danach konnten Sie Ihr Resultat dem Management von Swisscom Immobilien sowie den Markenverantwortlichen präsentieren: LEDs halten länger, verlieren erst einige Tausend Stunden später an Leuchtkraft und sind völlig immun gegenüber Erschütterungen. Die höheren Anschaffungskosten als einzigen Negativpunkt können das Bild dabei nicht trüben.

Mittlerweile ist Swisscom daran, alle alten Logos durch das Neue zu ersetzen. Dabei wird, wenn immer möglich, auf LED-Technik gesetzt. Geplant ist eine LED-Umsetzung bei 1000 von ca. 1300 Leuchtschriften. Durch dieses ökologische Vorgehen können jährlich 1.5 GWh Strom eingespart werden. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von ca. 430 CH-Haushalten (3500 kWh/Jahr).

Pascal, Mediamatik-Lernender

2008-09-05

Dabei sein ist nicht alles - Ökobilanzen der Empa für «umweltgerechte» Meetings

Von MG @ 07:30 [ Unsere Branche ]
Im Berufsalltag mit Geschäftsreisen, Fachtagungen und Meetings ist schnell vergessen, dass das Reisen massive Auswirkungen auf die Umwelt hat. Für umweltbewusste Unternehmen stellt sich daher die Frage, ob sie immer überall physisch dabei sein müssen oder ob - moderne Informations- und Kommunikationstechnologien machen es möglich - sie auch virtuell teilnehmen können. Und ob dabei tatsächlich weniger klimaschädliche Gase in die Atmosphäre geblasen werden. Denn auch Server, Computer und Co. brauchen Energie. Mit Ökobilanzstudien und der «ecoinvent»-Datenbank vergleichen Empa-Forscher, wo welche Umweltbelastungen auftreten.

Auch unser Umweltpartner WWF Schweiz ist vom Potential überzeugt und setzt neu auf diese Green Services. Ab sofort setzt WWF Schweiz auf Swisscom-Lösungen im Bereich Homeworking und Teleconferencing.

Res

2008-09-01

Aktion Die Schweiz sucht die faulsten Klima-Ausreden

Von MG @ 08:00 [ Umwelt Swisscom ]
Die CO2-Emissionen sind die Hauptverursacher der globalen Klimaerwärmung. Swisscom hilft als Partnerin der WWF Climate Group den CO2-Ausstoss zu verringern. Alle Teilnehmer dieser Gruppe verfolgen ehrgeizige Reduktionsziele, pflegen den Erfahrungsaustausch und verfolgen gemeinsame Projekte.
Eines davon ist die jährliche Klimakampagne: In diesem Jahr sucht die Schweiz die faulsten Klima-Ausreden. Denn wenn die faulsten Ausreden entlarvt sind, ist die Zeit der Ausflüchte vorbei.

Klima-Ausrede

Machen Sie mit und gewinnen Sie einen der attraktiven Preise im Gesamtwert von rund 15'000 Franken.

Michael