2009-07-31

1. August: Wenn virtuelle Raketen genügen...

Von MG @ 11:10 [ Umwelt Swisscom ]
Der 1. August ist für umweltsensibilisierte Personen eine kritische Zeit. Denn es stellt sich konkret die Frage: Kaufe ich mir nun eine Rakete oder verzichte ich aus Umweltschutzgründen?

Heute morgen habe ich eine mögliche Lösung auf dem Web gefunden: einfach den Anderen dabei zuschauen. Und das Beste daran ist: Die Lautstärke ist einstellbar...


2009-07-02

Von gelbem Wasser und grünen Mitarbeitern

Von CR @ 13:05 [ Umwelt Swisscom ]
Als ich das erste Mal im Swisscom-Hauptgebäude in Worblaufen das WC aufsuchte, schaute ich nicht schlecht. Das Wasser war gelb. Die Erklärung dazu auf Sichthöhe. Es handelt sich um aufbereitetes Regenwasser, der Natur zu liebe.

Seit dieser Begegnung sind 8 Monate vergangen. Und meine Zeit als Swisscom Lehrling neigt sich dem Ende zu. Vier Jahre durfte ich von Abteilung zu Abteilung wechseln und meine letzte Station war das Umweltmanagement. Meine Abschlussarbeit habe ich hier geschrieben und sonst noch sehr viel Ökologisches mit auf den Weg bekommen. Ich bin nun sensibilisiert, auf jeden Fall. So viele Dinge weiss ich jetzt, wo mir vorher wohl gar nicht aufgefallen wären. Jetzt mache ich andere Leute darauf aufmerksam und lese sogar im Ausland Zeitung, wenn etwas über LOHAS oder grüne Produkte steht. England ist übrigens super grün. Bio und veganes Essen ist leichter zu finden als ein McDonalds - wie toll ist das denn?

Aber zurück zu meiner Zeit hier. Die letzte Zeit war ich mit Bike to Work beschäftigt. Ich Coach von einem ganzen Projekt, kann das gut gehen? Ja es kann! Es haben sich 740 Mitarbeiter angemeldet und so kamen CHF 3700.- für das Naturschutzgebiet „Bolle di Magadino“ im Tessin zusammen. Doch nicht nur das, durch die tägliche Bewegung tragen sie etwas zu ihrer Gesundheit bei und sind fit und fröhlich im Büro. Ich würde aber lügen, wenn ich sage, alles war einfach zu organisieren. Natürlich nicht! Am Anfang gab es Verständigungsprobleme und ich hätte es am liebsten Bike to Chaos genannt.

Aber ich lernte, wie ich zu meinen Informationen komme und Hilfe finde. Es ist ja noch nicht fertig und trotzdem kann ich schon auf ein paar Wochen zurück blicken und sagen: „Doch das kann sich sehen lassen“.

Dem Umweltmanagement werde ich jetzt nur noch zwei Wochen erhalten bleiben. Aber keine Angst, ich werde weiter mein Unwesen in der Swisscom treiben. Einfach an einem anderen Ort.

Herzlichen Dank für die tolle Zeit beim Umweltmanagement!


Stephanie, Mediamatikerin