2009-12-04

Adventskalender nachhaltige Entwicklung 2009 –

Von MG @ 13:21 [ Umweltthemen allgemein ]
Auch dieses Jahr wieder zu spät die Meldung zum online Adventskalender mit Preisen, die überzeugen.

Adventskalender_Earth

Aus der Medienmitteilung: Lassen Sie sich 25 mal mit ausgesuchten Geschichten und innovativen Ansätzen zur nachhaltigen Entwicklung inspirieren. Im täglichen Quiz zum Tagesthema kann man sein Wissen vertiefen und hat gleichzeitig die Chance, einen attraktiven Preis zu gewinnen.

Mein Vorsatz für die Weihnachtszeit: Täglich ein Click hier.

Michael

2009-09-30

Klimakampagne – sich effizient anstrengen

Von MG @ 07:30 [ Umweltthemen allgemein ]
Natürlich ist mittlerweile die Mehrheit für das Klima und gegen den Wandel. Und ebenso natürlich trennt die Mehrheit den Abfall zu Hause und rezykliert die Aluminium-Dosen. Darum sind wir auch Weltmeister darin. Als Belohnung für die Anstrengungen darf es dann schon mal Xmas-Shopping in NY sein.

Da es dem Klima egal ist, wo wir uns wie stark anstrengen bzw. es nur aufs CO2-Konto schaut, lohnt es sich, sich so effektiv wie möglich anzustrengen. Denn evtl. können wir mit einer kleinen Änderung in unserem Ferienverhalten wesentlich mehr erreichen als mit der Abfallsortierung.

WWF

Und genau da setzt die aktuelle Klimakampagne vom WWF und ihren Partnern an: Erstmal schauen, wo die Hauptumwelteinflüsse des eigenen Lebensstils liegen und sich dann gezielt anstrengen.

Unter dem Strich gewinnen so alle: Mehr eingespartes CO2 bei weniger Anstrengung.


Michael

2009-09-10

Im Basecamp 09 – am Fusse der Wissenschaft

Von MG @ 13:26 [ Umweltthemen allgemein ]
Eben zurück aus dem Basecamp 09, das zurzeit in Bern Halt macht. Es bietet eine Ausstellung, Exkursionen und Interaktives zu Themen die uns täglich beschäftigen: Die Klimaveränderungen, die Erde und das Leben, die Erde und die Gesundheit, die Naturgefahren, die Ressourcen und das Erdinnere.

Soweit die Themenkreise; doch was kann man sich darunter vorstellen? Mehr im Trailer:



Eine Anwendung, die beispielhaft aufzeigt wie Forschung interaktiv ins Leben der Bevölkerung getragen werden kann, ist der Jungfrau-Klimalehrpfad. Auf insgesamt sieben Pfaden können die Auswirkungen des Klimawandels konkret erfahren werden. Die Informationen sind über eine Applikation auf dem iPhone abrufbar.

Bild

Und da sowieso Herbst ist: Was spricht gegen eine Wanderung im Berner Oberland?


Michael

2009-08-28

Die Weltwoche – ein Knaller

Von MG @ 08:58 [ Umweltthemen allgemein ]
Gleich vorneweg: Im swisscomnature-Blog geben wir unsere persönliche Meinung wieder – so auch in diesem Post.

Mit ihrer Ausgabe vom 20. August ist der Weltwoche ein richtiger Knaller geglückt. Erstens liegt diese Ausgabe am Hauptsitz in Worblaufen zu Werbezwecken kostenlos auf und zweitens geht sie mit dem Ökostrom so richtig hart zur Sache. Kein Wunder also, dass wir von Arbeitskollegen und Management-Vertretern schon des Öfteren süffisant auf diese Ausgabe angesprochen werden. Denn - wir haben ein Problem: Swisscom ist die grösste Bezügerin von Wind- und Sonnenenergie in der Schweiz.

Während der Leitartikel in bester Spaghetti-Western-Manier auf alles gezielt was irgendwie nach Öko aussieht - und dabei ziemlich konsequent daneben trifft -, geht Peter Burkhardt in „Ökologischer Alptraum“ differenzierter zu Werke.

Auf zwei Punkte möchte ich hier eingehen:
  • Wind- und Sonnenenergie ist keine Bandenergie bzw. die Sonne scheint nun mal nicht in der Nacht.
  • Der Fokus liegt auf der grünen Energie, damit niemand übers Energiesparen bzw. den Bau von AKW oder Gaskraftwerken sprechen muss.
Dass die Produktion von Wind- und Sonnenenergie Schwankungen unterworfen ist, stimmt; jedoch nur lokal. Denn auf globaler Ebene gleicht sich das ja wieder aus. Da scheint die Sonne 24h am Tag; und das ist auch der grosse Vorteil: Die Sonnenenergie wie auch die Windenergie wird uns nicht ausgehen und eignet sich somit als langfristige Lösung. Natürlich muss dieser Strom nun transportiert werden. Da habe ich jedoch den vielleicht etwas naiven Anspruch, dass sich Ingenieure diesem Problem annehmen und Lösungen erarbeiten werden.

Auch die Produktionskosten sollten längerfristig kein Problem sein. Denn die Lernkurve aus der Economy of scale Theorie gilt auch für Solarpanels.

Bedauerlich ist, dass Energiesparen so unsexy ist und daher niemand darüber reden will. Trotzdem haben wir uns dazu verpflichtet, die Energieeffizienz von Swisscom bis nächstes Jahr ggü. 2002 um 17% zu erhöhen. Zudem haben wir weitere Potentiale identifiziert, die eine Energiekosteneinsparung von jährlich ca. 10 Mio. CHF bringen werden. Und damit wir uns richtig verstehen: Diese Massnahmen sind auch vor dem Hintergrund einer Net present value Berechnung mit üblichen Zinswerten profitabel.

Der Haupttreiber für den Klimawandel ist der CO2-Ausstoss. Daher muss es neben der Energieeffizienz das Ziel sein, die Energie so CO2-arm wie möglich herzustellen. Die Kernkraft hat dabei aufgrund der Ökobilanz gute Karten. Ungelöst ist zurzeit die Endlagerung. In der aktuellen Klimasituation scheint mir die Kernenergie ggü. den Gaskraftwerken jedoch gesamthaft die weniger schlechte Option zu sein.


Michael

P.S.: Weitere Argumente aus Leserbriefen in der 35. Ausgabe.

2009-08-26

Strahlen sollten nur Sie

Von CR @ 09:29 [ Umweltthemen allgemein ]
Die SonntagsZeitung in der Ausgabe vom 09.08.09:

Vermeiden, was vermeidbar ist: Wie Sie in Ihrem Haushalt die Strahlung elektronischer Geräte reduzieren können (mehr lesen).

Multimedia



Dabei sind mir zwei Punkte aufgefallen:
  • Bei der Lancierung unserer Ecomode plus Schnurlostelefone im letzten Herbst haben wir genau den gleichen Titel diskutiert: Strahlen sollten nur Sie. Jedoch hat uns dann in der letzten Sekunde noch der Mut verlassen.
  • Die Strahlung zu Hause ist nach wie vor ein Thema. Anbei eine Übersicht über die verschiedenen Quellen und Tipps wie die Strahlung beim Telefonieren mit dem Handy wirkungsvoll minimiert werden können.


  • Michael

2009-08-21

Wenn Umweltschutz Business wird ...

Von CR @ 07:15 [ Umweltthemen allgemein ]
... dann steigt die Versuchung zu betrügen. Das Portal Carbon Finance rapportierte kürzlich einen Fall von Steuerbetrug im CO2-Zertifikat-Handel. In England wurden anscheinend sieben Personen verhaftet, nachdem sie Steuer hinterzogen haben. Sie haben CO2-Zertifikate steuerfrei auf dem Kontinent gekauft und sie weiterverkauft mit einem MWSt, welche sie nicht an die Behörden zurück erstattet haben.

Ist das nun eine gute oder schlechte Nachricht?

Ich meine: Es ist auch eine erfreuliche Nachricht! Denn es zeigt, dass dieser Markt ernst genommen wird und dass diese hot air Verhandlung plötzlich "Kohle" produziert hat - etwas, das materiell spürbar ist.

Aber was ebenfalls klar ist: Der Betrug ist grundsätzlich nicht akzeptierbar. Zudem birgt er das Risiko, dass eine ganze Branche in Verruf kommt.

Und Sie: Sind Sie bereits klimaneutral?


Pascal

2009-05-15

Bringen Sie Ihr altes Handy zurück!

Von CR @ 10:00 [ Umweltthemen allgemein ]
Wer nun bereits genug von Solidarcomm gehört hat oder dahinter eine versteckte Aufforderung zum Neukauf vermutet, hat heute und morgen die Möglichkeit, seine alten Geräte an eine ‚neutrale’ Organisation zu geben. Anbei der offizielle Text der Handyrecyclingaktion im Rahmen von ‚Wahre Werte’: „In Schweizer Haushalten liegen 8 Millionen Handys ungebraucht herum. Dabei würde ihre Rückgabe Ressourcen schonen und wäre von grossem Nutzen für die Umwelt. Helfen Sie uns, Handy Recycling so selbstverständlich zu machen wie das Sammeln von Altpapier. Bringen Sie Ihr altes Gerät am 15. und 16. Mai 2009 am nationalen Aktionstag «Wahre Werte» zu einer Sammelstelle von SWICO Recycling in Ihrer Gemeinde.“


Stephanie

2009-05-08

Muss ICT schon bald Ressourcen sparen?

Von MG @ 12:45 [ Umweltthemen allgemein ]
Eines der Verkaufsargumente von Collaboration Services wie Telekonferenzen ist, dass mit ihnen Ressourcen eingespart werden können. Dabei handelt es sich sowohl um Treibstoffe und somit CO2 wie auch Arbeitszeit und somit Geld. Im Kommunikatometer von Swisscom können diese Einsparungen auf einfache Art und Weise berechnet werden.

Dabei geht oft gerne eines vergessen: Die Produktion der benötigten elektronischen Geräte verbraucht ebenfalls Ressourcen – und leider teilweise auch seltene. Selten bedeutet in diesem Zusammenhang, dass beispielsweise für Indium, um das sich sowohl die Displayindustrie wie auch die Solarzellen-Hersteller streiten, die Versorgung noch für maximal 20 Jahre gegeben ist (mehr).

Was können wir tun?
Substituieren, reduzieren oder reziklieren. Für Forscher ist dieser Gedanken nicht neu. Kein Wunder also, dass bereits in verschiedene Richtungen geforscht wird. So wurde in letzter Zeit verschiedentlich vom Solar-Konzentrator-Approach berichtet (Morgan Solar und SolFocus). Weiter machte ein Videobeitrag auf Youtube die Runde, der die Produktion von ultradünnen, durchsichtigen Solarzellen zeigt. Klar ist, dass damit das Problem der Knappheit nicht gelöst wird, aber es verzögert zumindest den Ausverkauf der Ressourcen.



Recycling von Stoffen wie Indium steckt noch in den Kinderschuhen. In der Schweiz werden aus den zurückgegebenen Handys lediglich Metalle mit grossem Mengenanteil wie bspw. Kupfer wieder gewonnen. Wenn jedoch die Metallpreise aufgrund der Knappheit weiter steigen, werden auch geringere Metallmengen von Interesse werden.

Fazit: ICT hilft also nicht nur Ressourcen sparen, sondern muss auch selber ressourceneffizienter werden.


Michael

2009-02-26

NATUR-Kongress: Die Natur der Energie - Die Energie der Natur.

Von MG @ 15:03 [ Umweltthemen allgemein ]
Ausgangspunkt des Referates von Prof. Dr. Ernst U. von Weizsäcker ist die Aussage, dass es in der Natur einen ständigen Wettbewerb um die Ressourceneffizienz gegeben hat und gibt. Schaut man sich jedoch die Entwicklung des Energieverbrauchs der Menschheit an, so beginnt man an der Richtigkeit dieser Aussage zu zweifeln. Doch der Autor von Faktor Vier hat konkrete Ideen, wie dieser scheinbare Widerspruch aufgelöst werden kann.

Alle Referate des NATUR-Kongresses


Michael

2009-02-02

Not in my backyard – dafür im Schrebergarten.

Von MG @ 16:25 [ Umweltthemen allgemein ]
Letztes Jahr konnte Swisscom die zurzeit strahlungsärmsten Schnurlostelefone auf dem Schweizer- Markt lancieren. Mittlerweile machen diese Modelle einen hohen Anteil an den verkauften Geräten aus und zeigen, dass Strahlung auch bei Endgeräten ein Thema ist.

Noch stärkere Emotionen wecken die 4349 Antennenstandorte, die Swisscom betreibt. Zwar benutzen mittlerweile beinahe 100% der Bevölkerung ein Handy, jedoch ist es den Anwohnern jeweils lieber, wenn die Antenne möglichst weit weg platziert wird. Aus technischen Gründen müsste die Antenne jedoch gerade möglichst nahe sein; denn dann müsste sie weniger stark senden.

Dieses Verhalten findet man jedoch auch bei anderen Anlagen, die unerwünschte Auswirkungen auf die nähere Umgebung, jedoch Nutzen für die ganze Bevölkerung haben. Beispiele sind Deponien, Abwasserreinigungsanlagen oder auch Discos; und bekannt ist es unter dem not-in-my-backyard-Syndrom.

Und genau diesen Schrebergarten nahmen die Macher der Hochschule Augsburg zum Ausgangspunkt, um die Klimastory zu erzählen und lösen damit Betroffenheit aus. In vier Minuten zeigen sie temporeich und präzise die Zusammenhänge in der Klima-Wirkungskette auf.




Viel Spass

Michael

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